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Aufruf zur Demo gegen Rassenhaß und Neo-Faschismus für eine multikulturelle Gesellschaft

20230620_Plakate_74.jpg Platzbesetzung und Bau eines Baumhüttendorfes gegen den Bau der Thüringer Waldautobahn und der ICE-TrasseVorschaubilderWie sieht der denn aus? Ausstellung im vetoPlatzbesetzung und Bau eines Baumhüttendorfes gegen den Bau der Thüringer Waldautobahn und der ICE-TrasseVorschaubilderWie sieht der denn aus? Ausstellung im vetoPlatzbesetzung und Bau eines Baumhüttendorfes gegen den Bau der Thüringer Waldautobahn und der ICE-TrasseVorschaubilderWie sieht der denn aus? Ausstellung im vetoPlatzbesetzung und Bau eines Baumhüttendorfes gegen den Bau der Thüringer Waldautobahn und der ICE-TrasseVorschaubilderWie sieht der denn aus? Ausstellung im vetoPlatzbesetzung und Bau eines Baumhüttendorfes gegen den Bau der Thüringer Waldautobahn und der ICE-TrasseVorschaubilderWie sieht der denn aus? Ausstellung im veto

Das hochkant auf rotes Papier kopierte Plakat ist eine Collage: Unten sehen wir zwei Fotos, eine Reihe von Kindern, die einander an den Händen halten und durch eine Landschaft laufen, vermutlich eher im globalen Süden sowie ein Erwachsener und zwei Kinder, die traurig wirken und auf dem Boden sitzen, vermutlich Geflüchtete in Deutschland. Darüber ist ein gemalter Nazi-Skinhead gesetzt, die Hand zum Hitlergruß gereckt mit einer Sprechblase "Ausländer raus", alles hinter einem Verbotsschild. Daneben ist ein getipptes Gedicht über Rassismus geklebt. In der oberen Hälfte des Plakats dominiert handgemalter Text, der zu einer Demo "gegen Rassenhaß und Neo-Faschismus für eine multikulturelle Gesellschaft" vor der Festhalle in Ilmenau aufruft, denn: "Die betroffenen Bürger aus Ilmenau rufen zu einer friedlichen Demonstration auf und appellieren an alle demokratisch Gesinnten, sich anzuschließen". Das Plakat wirkt sehr voll, transportiert aber trotzdem recht schnell die zentralen Inhalte: die auffälligsten Textelemente sind "Demo" (oben) und "in Ilmenau" (unten), dazwischen fällt der gemalte Nazi-Skin hinter einem Verbotsschild ins Auge. Sowohl die Bilder als auch die Wortwahl und die politische Ausrichtung deuten darauf hin, dass das Plakat aus den frühen 1990er-Jahren stammt.

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