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Gebt und ein Haus, sonst suchen wir uns selbst eins aus

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Typische Ästhetik der linksradikalen Jugend Ende der 1990er-Jahre in Erfurt: ein kopiertes Plakat, Schriftsatz mit dem Computer mit modernen Schriften, zentrales Bildmotiv ernst guckende Manga-Figuren, die in Sprechblasen das Anliegen des Plakats bestärken: Die Drohung mit Hausbesetzungen, sollte die Stadtverwaltung die Forderung nach einem selbstverwalteten Jugendzentrum nicht nachkommen. Das Plakat lässt sich zeitlich eingrenzen zwischen der Räumung des AZ Korax (Anfang 1998) und der Besetzung des ehemaligen Topf&Söhne-Geländes im April 2001. Dazwischen gab es in Erfurt diverse Besetzungen, die alle relativ schnell geräumt wurden.