Grenzen abschaffen! Gegen deutsche Zustände und Festung Europa.
Der bildfüllende Hintergrund zeigt eine Straße mit Kopfsteinpflaster in Fehlfarben (blau). Davor mittig etwas nach oben versetzt der Schriftsatz "Grenzen abschaffen!", darunter gelb gefärbter Stacheldraht (auch bei anderen Plakaten Symbol für das Grenzregime), der von eine Seitenschneider zerschnitten wird. Noch weiter unten die Schrift "Gegen deutsche Zustände und Festung Europa" und der Verweis auf das Blog der Kampagne. Die Bildsprache sagt relativ klar: Auf die Straße, um das Grenzregime zu sabotieren. Das Bündnis "Grenzen abschaffen" wurde Ende 2015 als Reaktion auf "beinahe wöchentliche völkische, rassistische und nationalistische Großdemonstrationen in Erfurt" gegründet, bei denen "zu Höchstzeiten über 5000 Nazis und 'besorgte Bürger' aufmarschiert sind". Neben anderen Akteuren, die sich diesbezüglich allein an der AfD abgearbeitet haben, wollte "Grenzen abschaffen!" das zu befürchtende (und 2016 eingetretene) Einknicken der bürgerlichem Parteien gegenüber dem rechten Mob verhindern und hat deswegen von Anfang an eine linke Kritik am Grenzregime in den Mittelpunkt der Aktivitäten gestellt. Das Bündnis ist entsprechend nicht nur gegen die AfD-Aufmärsche vorgegangen, sondern hat auch Aktionen vor der Ausländerbehörde organisiert, sowie Abschiebungen behindert.
- Autor
- Bündnis "Grenzen abschaffen"
- Erstellt am
- Dienstag, 15. Dezember 2015
- Schlagworte
- Antifa, Antirassismus, Demo/Kundgebung