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Druck machen / Erscheinungsjahr / 2015-2019 /

Das bisschen Alltag macht sich von allein? Aktionsreihe Care-Revolution

Image0184.jpg straight to hellVorschaubilderSolidarität mit den studentischen Arbeiter_innen vom CATI-Labor!straight to hellVorschaubilderSolidarität mit den studentischen Arbeiter_innen vom CATI-Labor!straight to hellVorschaubilderSolidarität mit den studentischen Arbeiter_innen vom CATI-Labor!straight to hellVorschaubilderSolidarität mit den studentischen Arbeiter_innen vom CATI-Labor!straight to hellVorschaubilderSolidarität mit den studentischen Arbeiter_innen vom CATI-Labor!

Vor verschiedenen Lila-Tönen dominiert ein zentrales Bildelement das Plakat: die Zeichnung einer menschlichen Figur mit acht Armen und feuerroten, womöglich gar brennenden Haaren. Die acht Hände halten verschiedene Gegenstände, die verschiedene Aspekte von Care (Sorge) symbolisieren: Reinigungsmitteln, ein Babyfläschchen, eine Medikamentendose, ein Herz, eine Gabel, ein Mobiltelefon. Dazu in der untersten Hand eine Uhr, die kurz vor Zwölf anzeigt. Zusammen mit dem gehetzten Gesichtsausdrucke der Figur ist die Aussage klar: Die vor allem unentgeltlich im privaten Rahmen erbrachte Sorge steht in der kapitalistischen Gegenwartsgesellschaft unter ständigem zeitlichen Druck und lässt sich nur auf Kosten einer ständigen Überforderung der Sorgeleistenden realisieren. Die "Care-Kali" gab es auch als lebensgroße Pappfigur. Sie war das Logo der in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre in Thüringen aktiven Regionalgruppe des bundesweiten Netzwerk Care-Revolution, dass für eine Gesellschaft eintritt, in der nicht Profitmaximierung, sondern konkrete menschliche Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Beworben wird hier eine Aktionsreihe mit einem Stadtrundgang, mehreren Veranstaltungen und einer Party mit Konzert mit Bernadette La Hengst, Snazzy Grrrlz und Geschwister feat. Dr. Love 2000. Das Plakat wurde von Lena Haubner gestaltet.

Autor
Netzwerk Care-Revolution, Regionalgruppe Thüringen